Die Bonität bezeichnet die Zahlungsfähigkeit eines Kreditnehmers. Sie kann auf zwei verschiedene Arten untersucht werden:
Der Kreditgeber selbst prüft mit Hilfe von Scoring-Karten im Kreditscoring
Der Kreditgeber lagert die Bonitätsprüfung z.B. an eine Rating-Agentur aus. Es gelten aber in beiden Fällen die Kriterien von Basel II. Der wichtigste Wert ist hier die Ausfallwahrscheinlichkeit.
Die Bonität kann auf zwei verschiedenen Ebenen analysiert werden:
Die wirtschaftliche Kreditwürdigkeit bezieht sich auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Kreditnehmers, die geliehene Summe zurückzuzahlen. Informationen werden hier z.B. aus Einkommensnachweisen, Bilanzen, Schufa-Auskünften gewonnen.
Über die persönliche Kreditwürdigkeit wird anhand fachlicher und beruflicher Qualifikationen, des Lebenslaufes und der Zuverlässigkeit des Kreditnehmers entschieden.